Altherrenmannschaft

Am 2.September 2013 war es so weit, die 6.Ausfahrt nach der deutschen Wiedervereinigung wurde gestartet. Nach den Stationen Landsberg, Rabenberg, Liberec, Friedrichroda und Schellerhau ging es dieses Mal in den Spreewald. Start war 9:00 Uhr im Döbelner Gewerbegebiet , wo durch den Fahrtleiter Jürgen Knäbel die „Marschbefehle“ an die 4 Fahrzeugführer der Kleinbusse der Fa. Just, der Stadt Waldheim, Werner Rolli’s und der PkW der Fam.Müller  ausgegeben wurden. Insgesamt 27 Personen, noch “aktive” und nicht mehr aktive samt Ehefrauen fuhren froh gelaunt in das Wochenende. Erste Station war die Seestadt Großräschen im Lausitzer Seenland. Hier entsteht aus der früheren Tagebaulandschaft die größte zusammenhängende Seenlandschaft Europas. Wasser läuft in die ehemaligen Kohlegruben, das Lausitzer Seenland ensteht. Aus dem ehemaligen Braunkohlentagebau Meuro wird der Ilse-See. Zwecks Mittagessens und – trinkens wurde anschließend der Böhmische Rasthof in Hänchen angefahren und dort Station gemacht. Durch gutes Essen gestärkt erreichten wir nach kurzer Weiterfahrt unser nächstes Zwischenziel, den Park und das Schloß Branitz des Gartenfürsten Pückler. Nach kleineren Schwierigkeiten durch das auseinander geraten unserer Fahrzeugkolonne  erreichten wir unser Übernachtungsziel die Hotel-Pension Märkischheide in Vetschau / Spreewald. Nach kurzem Umtrunk und Abendbrot ging es zum sportlichen Wettstreit auf der hauseigenen Bowlingbahn. Nebenbei wurde im Fernsehen das EM- Quali- fikationsspiel Deutschland gegen Österreich auf Schalke verfolgt, dieses endete bekanntlich 6 : 2. Am folgenden Samstagvormittag ging es nach dem Frühstück mit dem „Burger Rumpel – Guste “ genannten Gefährt nach Burg, der nach der Fläche größten Gemeinde in Deutschland. Am Bootshaus Conrad begann dann unsere mehrstündige Kahnfahrt durch den schönen Spreewald.
In der Ruhe des Spreewaldes, bei Wein, Bier und mit wenigen Mückenstichen wurde die Kahnfahrt zum Erlebnis. Unser freundlicher Fährmann machte sogar eine Sonderfahrt und stakte uns direkt bis zur Hofbrennerei Burg. Nach Kaffe, Bier und Selbstgebranntem ging es mit der Rumpel-Guste wieder zurück nach Märkischheide. Von hier ging es dann am Sonntagmorgen auf die Rückreise. Dabei war erste Zwischenstation die Holländerwindmühle in Straupitz. Ebenfalls in Straupitz befindet sich die Schinkel-Kirche, ein für eine Dorfkirche beeindruckendes Bauwerk, geplant von dem königlich - preußischen Hofarchitekten Karl-Friedrich Schinkel, der das Stadtbild der Mitte Berlins geprägt hat. Die Mehrzahl der Sportfreunde widmete allerdings dem Bauwerk nicht die nötige Aufmerksamkeit, sondern war bestrebt so schnell wie möglich den Ort des  Mittagessen, das Gasthaus „zur Byttna“ zu erreichen. Nach einem guten Mittagessen ging es dann endgültig zurück nach Waldheim , wo wir gegen 16.00 Uhr eintrafen. Wir danken unserem Jürgen Knäbel für die sehr gute Organisation der Ausfahrt, bei der einschließlich dem Wetter alles gepasst hat.

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Lothar Siebert

Ein Wochenendausflug

Der Kult HP
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